Fußball / I. Kreislasse / 20. Spieltag:

 

 

Müllrose - ARAL-Sportplatz - 20.03.2010 - 13.00 Uhr

 

Müllroser SV 98 II - 1. FC Fürstenberg II  1:2 (1:1)
 

Müllrose II: Sven Thachenko – Tobias Gade (46. Frank Klose) – Sebastian Wenzel, Martin Schuster, Peer Schott - Danny Wühle (68. Steve Symonowicz), Christian Stirnat, Tobias Karge, Andreas Klose (SF) - Max Herrmann, Patrick Semmler (74. Andreas Grützmacher) ; Trainer: Thomas Hampe

Tore: 0:1 (15.), 1:1 Patrick Semmler (36.), 1:2 (50.)

 

gelbe Karte: Tobias Gade

 

Schiri: Detlef Harttert (Frankfurt)

Zuschauer: 35
 

[zin] Bedrohlich jedoch keinesfalls hoffnungslos die Lage der II. Mannschaft des Müllroser SV in der I. Kreisklasse. Nach 16 absolvierten Spielen liegt man mit mageren 13 Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz und damit auf einem Abstiegsrang. Das Spiel gegen die Fürstenberger Reserve sollte der so sehnlichst erhoffte Befreiungsschlag werden, am Ende kassierte man die elfte Punktspielniederlage in dieser Saison. Dabei begann das Spiel verheißungsvoll. Bereits nach 10 Sekunden kommt ein Fürstenberger freistehend zum Kopfball. 90 Sekunden später hämmert Tobias Karge einen Ball an die Lattenunterkante. In der 8. Minute touchiert eine Flanke von Max Herrmann erneut die Querlatte des Fürstenberger Gehäuses. Praktisch aus dem Nichts die Führung der Gäste in der 15. Minute. Aus einem Zweikampf an der Strafraumgrenze heraus senkt sich ein hoher Ball über Thachenko ins Müllroser Tor. Der MSV hält dagegen und bestimmt das Spiel. In der 25. Minute streicht ein Schuss von Semmler knapp am langen Pfosten vorbei ins Aus. In der 36. Minute kann Semmler aber dann zum hochverdienten 1:1 abstauben. Was Martin Schuster in der 40. Minute dazu bewegte, freistehend vor dem Fürstenberger Tor den Ball neben dieses zu setzten muss an dieser Stelle unbeantwortet bleiben. Müllrose verpasst die längst fällige Führung und so geht es mit dem 1:1 Remis in die Pause. Kurz nach dem Wiederanpfiff die erneute Führung der Gäste, Müllrose kann den Ball nicht aus dem Strafraum spielen und wird prompt dafür bestraft. Der nun erwartete Sturmlauf der Heimelf verpufft in der Folgezeit in Einzelaktionen, zunehmend scheint das mannschaftliche Gefüge in sich zusammen zu fallen. So kommt es zu keiner nennenswerten Torchance mehr für den MSV, Peer Schott muss gar in der 83. Minute vor der eigenen Torlinie das drohende 1:3 verhindern. Fürstenberg profitiert mit einer durchschnittlichen Leistung vor allem von dem in der 2. Halbzeit erschreckenden Zusammenbruch mannschaftlichen Geschlossenheit des Müllroser SV und belohnt sich etwas unerwartet mit 3 Punkten. Für die II. Mannschaft des MSV wird es nun immer schwerer.