Fußball / I. Kreislasse / 20. Spieltag:

 

 

Müllrose - Sportplatz Hohenwalder Weg - 21.03.2009 - 12.45 Uhr

 

Müllroser SV 98 II - 1. FC Fürstenberg 03 II  1:3 (1:0)
 

Müllrose II: Frank Zimmermann – Frank Klose - Sebastian Wenzel, Martin Schuster, Stefan Kuke - Danny Wühle (Peer Schott), Andreas Grützmacher (SF), Florian Apel, Matthias Helbing - Tugrul Tanriver, Patrick Semmler ; Trainer: Thomas Hampe

 

Fürstenberg II: Christian Knothe - Thomas Schadow, Marcus Böttcher (SF), Sebastian Liepner (Thomas Bürgel), Martin Cirkusch (Manuel Pinsch), Sylvio Kornthal, Andre Bartsch, Michael Böttcher, Sven Menzel, Andre Malack (Patrick Klaer), Ronny Eichner ; Trainer: Rene Zimmermann


Tore: 1:0 Tugrul Tanriver (31.), 1:1 (74.), 1:2 (87./HE), 1:3 (90.+3)

 

Gelbe Karten: Sebastian Wenzel, Stefan Kuke, Patrick Semmler, Martin Schuster / Sven Menzel, Thomas Schadow, Sylvio Kornthal

 

Schiri: Michel Rieckmann (Groß Lindow)

Zuschauer: 25
 

[zin/ham] Autsch, das war wohl nix. Nach dem 3:4 vor 14 Tagen zu Hause gegen Wiesenau II verliert der MSV II auch das zweite 6-Punkte-Spiel gegen Mitaufsteiger Fürstenberg II. Die Anfangsphase bestimmte Fürstenberg. Der MSV ging aber in der 31. Minute durch Tanriver in Führung. Es folgte die stärkste Phase der Gastgeber, die die Führung hätten ausbauen können, ja müssen (Semmler, Tanriver). Nach dem Seitenwechsel konnte sich keine Mannschaft entscheidende Vorteile verschaffen. Aufregung dann nach gut einer Stunde Spielzeit. Andreas Grützmacher setzt Patrick Semmler ein, der legt ab auf Tanriver und der aktuell Führende der Müllroser Torjägerwertung erzielt das 2:0. Denkste -  Schiri Rieckmann sah den Torschützen im Abseits. Selbst Fürstenberger sprachen nach dem Spiel von einer Fehlentscheidung. Rieckmann blieb weiter im Blickpunkt. In der 74. Minute erzielen die Gäste den 1:1 Ausgleich, vorangegangen ein nicht geahndetes Foulspiel am Müllroser Schlussmann Frank Zimmermann. Mit dem steigenden Frust der MSV-Spieler sank die Aufmerksamkeit auf das Spielgeschehen. 3 Minuten vor dem Abpfiff springt Kuke der Ball nach einem Kopfball an die Hand, Rieckmann entscheidet auf Strafstoß. Der wird sicher verwandelt. In der Nachspielzeit noch das 1:3. Die Müllroser Mannschaft sieht sich nach dem Spiel vor allem von Schiedsrichter Rieckmann um den Erfolg gebracht. Die Mannschaft muss sich aber auch fragen lassen, warum das Leistungsniveau derzeit nicht ausreicht, um eine schwache Fürstenberger Mannschaft nicht schon frühzeitig in die Schranken zu weisen und das Spiel so erfolgreich zu entscheiden. Die Lage ist ernst, gerade wenn man das Restprogramm betrachtet. Das muss allen Beteiligten klar sein. Vor allem die Mannschaft, aber auch der Verein sind jetzt gefordert.