Fußball / I. Kreislasse / 14. Spieltag:

 

 

Fünfeichen - Sportplatz - 05.12.2009 - 12.30 Uhr

 

VfB Fünfeichen - Müllroser SV 98 II  5:4 (1:1)
 

Müllrose II: Frank Zimmermann - Tobias Gade - Martin Schuster, Tobias Karge, Stefan Kuke - Danny Wühle (29. Peer Schott), Christian Stirnat, Andreas Klose (SF), Dario Bossan - Dennis Albinus (90.+2 Frank Klose), Patrick Semmler ; Trainer: Thomas Hampe

Tore: 0:1 Christian Stirnat (11.), 1:1 Sebastian Ewert (27.), 2:1 Falco Dreger (48.), 2:2 Andreas Klose (64./FE), 3:2, 4:2 Sebastian Ewert (68., 75.), 4:3, 4:4 Patrick Semmler (79., 83.), 5:4 Johannes Wiernowolski (90.+1)

 

Gelbe Karten: Sebastian Ewert / Stefan Kuke, Andreas Klose, Tobias Gade, Patrick Semmler

 

Schiri: Gerd Hartwig (Eisenhüttenstadt)

Zuschauer: 50
 

[zin] Ein Sonntagsschuss in der Nachspielzeit aus 25 Metern von Wiernowolski bringt dem zu Spielende schwer angeschlagenen Favoriten VfB Fünfeichen das 5:4 und damit den glücklichen Sieg. Müllrose erwischte einen Auftakt nach Maß. In der 2. Minute scheitert Semmler an Torwart Cevin Lehmann, Stirnat jagd den Nachschuss in die Wolken. In der 11. Minute nimmt Stirnat erneut Maß, diesmal landet sein fulminanter Schuss im Tor - 0:1. Es folgt die stärkste Phase der Gastgeber, die umformierte Hintermannschaft des MSV durch ungenaue Zuordnung schwer unter Druck. Doch erst in der 27. Minute kommt der VfB durch Ewert zum 1:1 Ausgleich, allerdings aus Abseitsposition. Bis zur Pause kann der MSV das Ergebnis über die Zeit bringen. 3 Minuten nach Wiederanpfiff erzielt Dreger das 2:1 (48.). Fünfeichen nun nicht mehr mit der Dominanz der ersten 45 Minuten, Müllrose kann sich mehr Spielanteile erarbeiten. Patrick Semmler wird in der 64. Minute regelwidrig im Strafraum gestoppt, Andreas Klose erzielt per Foulstrafstoß das 2:2. Doch die Freude hält nur kurz, Dreger mit  seinen Saisontoren 24 und 25 erhöht auf 3:2 (68.) bzw. 4:2 (75.). Müllrose steckt nicht zurück, verpasst aber durch Semmler in der 78. Minute zunächst den Anschluss. 60 Sekunden später ist Semmler jedoch zur Stelle und markiert das 3:4 (79.). Fünfeichen angeschlagen, Semmler mit dem 4:4 Ausgleich in der 83. Minute. Ein letztes Aufbäumen des Aufstiegsfavoriten zwingt die Müllroser Abwehr zur Schwerstarbeit, in der 87. Minute hat man bei einem Pfostentreffer Glück. In der 91. Minute kann der aus der eigenen Hälfte heranstürmende Wiernowolski jedoch nicht entscheidend gestört werden, sein Schuss aus 25 Metern springt unhaltbar für Zimmermann vom Innenpfosten ins Tor. Kurz darauf pfeift der souverän leitende Gerd Hartwig das Spiel ab. Der MSV war dicht dran an der Sensation, kämpferisch liefert die Mannschaft eine starke Partie. Der VfB kommt mit einem blauen Auge davon, aufgrund der deutlichen Chancenvorteile ist der Sieg jedoch nicht unverdient.