Fußball / I. Kreislasse / 2. Spieltag:

 

 

Müllrose - Sportplatz Hohenwalder Weg - 22.08.2009 - 13.00 Uhr

 

Müllroser SV 98 II - Post SV II  3:2 (2:1)
 

Müllrose II: Sven Thachenko – Frank Klose – Sebastian Wenzel, Martin Schuster, Stefan Kuke - Danny Wühle, Tobias Karge, Andreas Klose (SF), Dario Bossan – Andreas Grützmacher (46. Tugrul Tanriver), Patrick Semmler (86. Peer Schott) ; Trainer: Thomas Hampe

Tore: 1:0 Tobias Karge (20.), 1:1 Mathias Bischof (25.), 2:1 Andreas Grützmacher (31.), 3:1 Patrick Semmler (46.), 3:2 Paul Streckert (90.+2)

 

gelbe Karten: Patrick Semmler, Stefan Kuke / Robert Gerß

 

Rote Karte: Frank Klose (Müllrose / 82.)

 

Schiri: Daniel Rook (Groß Lindow)

Zuschauer: 30
 

[zin] Erstmals konnte der MSV II die II. Mannschaft des Post SV in einem Pflichtspiel bezwingen. Im Vorjahr kassierte man gegen die Frankfurter in den beiden Spielen jeweils 5 Gegentore. Post bestimmte weitgehend das Spiel, konnte daraus aber kaum Vorteile ziehen. Müllrose nutzte konsequent seine Torchancen und geht so überraschend in der 20. Minute durch Tobias Karge in Führung. Nur 5 Minuten später allerdings der Ausgleich durch Mathias Bischof, vorangegangen jedoch ein Foulspiel am Müllroser Tormann. Auch nachfolgend wenig Änderung auf dem Spielfeld. Post am Drücker, der MSV macht durch Grützmacher das 2:1 (31.). Unmittelbar nach Wiederanpfiff das 3:1 durch Patrick Semmler (46.). Das Spiel danach fast nur noch in der Müllroser Hälfte, Post umspielt den Strafraum der Schlaubetaler wie bei einem Handballspiel. Zählbares springt jedoch nicht dabei heraus, die Gäste im Abschluss glücklos oder zu umständlich. Der MSV hat mehrere Möglichkeiten die Führung weiter auszubauen, vergibt aber unkonzentriert. Die Einwechslung des Ex-Müllrosers Clemens bringt noch einmal Emotionen ins Spiel. In der 82. Minute lässt sich Müllroses Libero Frank Klose nach Provokation von Robert Gerß zu einer Unsportlichkeit hinreißen, muss nach der roten Karte durch Schiri Rook den Platz verlassen. Post nun mit dem letzten Anrennen, doch mehr wie der Anschlusstreffer durch Streckert in der Nachspielzeit springt nicht heraus. Sven Thachenko rettet in den Schlusssekunden gleich mehrfach die wichtigen 3 Punkte. Ein glücklicher Sieg für die Müllroser, der aufgrund einer effektiven Chancenverwertung und einer geschlossenen Mannschaftsleistung aber nicht ganz unverdient ist.