Fußball / Kreispokal / Achtelfinale

 

 

Müllrose - Sportplatz Hohenwalder Weg - 10.10.2009 - 14.00 Uhr

 

Müllroser SV 98 - SV Blau-Weiß Groß Lindow  1:5 (1:3)
 

Müllrose: Eric-Gordan Kirchhoff – Marco Möbius (78. Christian Stirnat) - Ferdinand Gruner, Mathias Saupe (46. David Pehle), Michael Jänisch - Matthias Helbing, Lars Käbisch - Steffen Graßnick, Florian Apel (70. Dennis Albinus), Przemyslaw Karczewski - Christopher Sagert ; Trainer: Reinhard Löhnert; Co-Trainer: Ronny Schulze; Betreuer: Klaus Graßnick

 

Groß Lindow: Nico Dieterich - Thomas Langer - Marcus Schütze, Marco Kemmel, Marian Raths - Thomas Schütze, Dennis Meier, Gerald Kutz, Martin Fricke - Markus Götz (86. Mathias Glass), Tobias Krahe (80. Maik Nix) ; Trainer: Dirk Rarisch

 

Tore: 1:0 Christopher Sagert (21.), 1:1, 1:2  Markus Götz (27./FE, 33.), 1:3 Tobias Krahe (36.), 1:4 Markus Götz (82./FE), 1:5 Marco Kemmel (90.+1)

 

Assists: Marko Möbius (Freistoß, 1:0)

 

Ecken: 3:3

 

Gelbe Karten: - / Thomas Schütze

 

Schiri: Bernhard Fiedler (Eisenhüttenstadt)

Assistenten: Sergej Mauch (Eisenhüttenstadt), Harald Stegemann (Streichwitz)

Zuschauer: 68
 

Erstmals seit 2006 steht keine Müllroser Mannschaft im Viertelfinale des Kreispokals Oder-Neiße. Der Finalist der letzten beiden Jahre verlor klar und deutlich sein Achtelfinalspiel gegen den Ortsnachbarn aus Groß Lindow mit 1:5 (1:3). Im Vorjahr konnte man die Gäste noch mit 2:1 im Viertelfinale eliminieren. Der Auftakt für den MSV verheißungsvoll. Nach Fehler von Thomas Schütze vergibt Sagert überhastet (11.). Lars Käbisch scheitert in der 20. Minute knapp. Wenig später Freistoß im Mittelkreis für die Müllroser. Der Ball von Möbius lange in der Luft, Lindows Abwehr "vergisst" Sagert im Strafraum und per Kopf erzielt dieser das 1:0. Die Gäste bis dahin mit der technisch feineren Klinge, die Führung jedoch nicht unverdient. In der 27. Minute überraschend Strafstoß für Groß Lindow, Götz zog es einmal mehr zu Boden. Der Gefoulte selbst verwandelt anschließend sicher. Der MSV verliert in der Folge Spielfaden und -ordnung. In der 33. Minute das 1:2 für die Blau-Weißen, allerdings ein irreguläres Tor. Ein Einwurf der Lindower in Höhe der Müllroser Eckfahne findet direkt den Weg ins Tor, Götz kommt erst hinter der Torlinie an den Ball. Es hätte Abstoß geben müssen. Der MSV nun völlig konsterniert, nur 180 Sekunden später köpft Krahe nach Eckball aus Nahdistanz zum 1:3 ein. In der Halbzeitpause Wechsel auf der Torhüterposition bei den Schlaubetalern, Pehle kommt für Saupe in das Spiel, Kirchhoff wechselt in den Angriff. Groß Lindow steht weiter kompakt, lässt die Gastgeber kommen. Dem MSV fehlen an diesem Tag jedoch die spielerischen Möglichkeiten, das Spiel noch zu drehen. Lindow bleibt durch genaues Passspiel der Spitzen gefährlich. In der 82. Minute fällt Götz erneut im Müllroser Strafraum, Schiri Fiedler gibt dem Routinier den Strafstoß. Pehle zwar noch am Ball, dennoch das 1:4. Müllrose gibt sich bis zum Schlusspfiff nicht auf, doch auch die zwischenzeitlich  eingewechselten Albinus und Stirnat können dem Spiel keine Wendung mehr geben. Das 1:5 in der Nachspielzeit durch Kemmel, das Spiel längst entschieden. Der Einzug des SV Blau-Weiß Groß Lindow in das Viertelfinale verdient, der MSV scheitert an der Cleverness eines Markus Götz und kann zudem an diesem Tag die eigenen Stärken nicht abrufen. Schade!

 

S. Zinke