Fußball / Kreispokal / Achtelfinale

 

 

Eisenhüttenstadt - EFC-Platz - 12.02.2011 - 14.00 Uhr

 

1. FC Fürstenberg - Müllroser SV 98  5:3 (3:3)
 

Fürstenberg: Martin Stemmler - Rene Werner - Christian Kerl (46. Martin Wolter), Michael Böttcher - Dennis Geller, Marcus Böttcher (SF), Jan Swiers - Manuel Nolle, Philipp Zacharias - Patrick Klaer, Nico Anders ; Trainer: Eckhard Kockro; Co-Trainer: Rene Werner

 

Müllrose: Frank Klose - Tobias Karge - Martin Schuster, Eric-Gordan Kirchhoff, Michael Jänisch (61. Ferdinand Gruner) - Eric Sellin (84. Oliver Müller), Björn Koch, Steffen Graßnick (SF), Steven Chmiela - Max Herrmann, Paul Herrmann ; Trainer: Ronny Schulze; Co-Trainer: Thomas Hampe; Betreuer: Klaus Graßnick

 

Tore: 0:1, 0:2 Paul Herrmann (8., 10.), 0:3 Steven Chmiela (15.), 1:3 Dennis Geller (28.), 2:3 Philipp Zacharias (35.), 3:3 Patrick Klaer (44.), 4:3 Jan Swiers (70.), 5:3 Patrick Klaer (82.)

 

Assists: Max Herrmann (0:1), Eric Sellin (0:2), Björn Koch (0:2, 0:3)

 

Ecken: 7:8

 

Gelbe Karten: Michael Böttcher (83./Foulspiel), Nico Anders (27./Foulspiel), Patrick Klaer (82./Unsportlichkeit) / Eric Sellin (34./Foulspiel), Björn Koch (69./Foulspiel), Eric-Gordan Kirchhoff (90./Foulspiel)

 

Schiri: Dieter Brehsan (Eisenhüttenstadt)

Assistenten: Nico Lüttke (Eisenhüttenstadt), Kevin Ilmert (Neuzelle)

Zuschauer: 55
 

Am 06.11. des vergangenen Jahres bestritt der Müllroser SV beim 6:1 gegen Markendorf sein letztes Pflichtspiel. Nach 98 Tagen Pause und ohne echten Test traf man nun im Nachholspiel des Kreispokalachtelfinals auf den gastgebenden 1. FC Fürstenberg. Gespielt wurde auf einem Nebenplatz des EFC Stahl. Nachdem Fürstenberg in den ersten Minuten den MSV unter Druck setzten konnte, sorgte ein Doppelschlag von Paul Herrmann in der 8. und 10. Minute für die Führung der Gäste. In der 14. Minute hätte Herrmann weiter erhöhen können, scheitert aber. Besser machte es da Steven Chmiela, der sich nach Pass von Björn Koch an der linken Außenbahn durchsetzt und aus spitzem Winkel das 0:3 erzielt (15.). Das Spiel schien für Fürstenberg gelaufen und das setzte sich wohl auch in den Köpfen der Müllroser fest. In der 16. Minute vergab der Fürstenberger Manuel Nolle aussichtsreich, in der 22. Minute klärt Müllroses Schlussmann Klose bei einem Swiers-Freistoß großartig. Wenig später fiel dann doch das Tor für die Gastgeber, Kirchhoff lenkte einen Schuss von Geller unglücklich über den eigenen Torhüter (28.). Kurz darauf schönes Zusammenspiel der Herrmannbrüder, "Paule" Herrmann lässt die Chance aber erneut ungenutzt (31.). Fürstenberg erkennt seine Chance gegen die in Spieltempo und Spiellaune nachlassenden Gäste und kann in der 35. Minute durch Zacharias den 2:3 Anschlusstreffer erzielen. Kurz vor dem Halbzeitpfiff gar noch der Ausgleich, Patrick Klaer ist nach einem Eckball mit dem Kopf zur Stelle (44.). Auch nach dem Seitenwechsel findet Müllrose nicht in die Partie zurück. Zwar hat Graßnick bereits 30 Sekunden die Großchance zur erneuten Führung, doch die Abschlussschwäche des MSV an diesem Tag erschreckend. In der 51. Minute wird dem MSV ein klarer Handelfmeter verwehrt, das Schiedsrichtergespann nicht nur in dieser Situation deutlich überfordert. Das Spiel spannend, bleibt aber zunächst bis auf eine Torchance für Nolle (56.) - Klose zeigt sich auf dem Posten - arm an Höhepunkten. Die Lethargie beendet Swiers in der 70. Minute, sein Freistoß aus 18 Metern findet den Weg am kurzen Pfosten vorbei ins Müllroser Tor, der FCF hat das Spiel nun endgültig gedreht. Müllrose antwortet mit langen Bällen ins Sturmzentrum und bleibt bis auf wenige Ausnahmen weiter ungefährlich. P. Herrmann (77., 79.) und Chmiela (81.) verpassen ihre Chancen auf den Ausgleich oder scheitern am besten Fürstenberger Stemmler. Das Spiel über die Außenbahnen findet so gut wie kaum noch statt, in zentraler Position stehen sich die beiden Sturmspitzen auf den Füßen. Klaer auf der Gegenseite macht mit seinem Sonntagschuss in der 82. Minute und dem 5:3 dann alles klar. Sekunden später bleibt nach klarem Foulspiel an einem Müllroser im Fürstenberger Strafraum der fällige Strafstoßpfiff erneut aus (83.). Große Enttäuschung bei den Müllrosern und ihren zahlreichen Fans, als der schwache Schiri Brehsan das Spiel nach 90 Minuten abpfeift. Der Müllroser SV schlägt sich an diesem Tag selbst, 10 starke Minuten reichen gegen einen vermeintlichen Außenseiter auch in dieser Spielklasse nicht aus. Ein Weckruf vielleicht zum richtigen Zeitpunkt, am nächsten Samstag folgt in der Kreisliga der schwere Gang nach Neuzelle.

 

S. Zinke