Fußball / Kreisliga 10/11 / 20. Spieltag:

 

 

Müllrose - Sportplatz Hohenwalder Weg - 12.03.2011 - 15.00 Uhr

 

Müllroser SV 98 - SV Blau-Weiß Groß Lindow  4:2 (2:1)
 

Müllrose: David Pehle – Tobias Karge – Martin Schuster, Oliver Müller, Eric-Gordan Kirchhoff (71. Michael Jänisch) - Eric Sellin, Björn Koch, Steffen Graßnick (SF), Steven Chmiela (64. Ferdinand Gruner) - Max Herrmann (89. Christopher Fuhrmann) - Paul Herrmann ; Trainer: Ronny Schulze; Co-Trainer: Thomas Hampe; Betreuer: Klaus Graßnick

 

Groß Lindow: Nico Dieterich - Ronny Kieschke (SF) - Marian Raths, Marcus Schütze - Christopher Sagert (57. Ivo Schuster) - Thomas Schütze, Tobias Krahe, Marco Kemmel, Jerome Riese - Markus Götz (61. Roman Wesuls), Nico Jahr (61. Tim Wollmach) ; Trainer: Uwe Woyde; Mannschaftsleiter: Arno Linke

 

Tore: 0:1 Ronny Kieschke (4.), 1:1 Eric-Gordan Kirchhoff (27.), 2:1, 3:1 Paul Herrmann (45., 52.), 3:2 Tim Wollmach (69.), 4:2 Björn Koch (78.)

 

Assist: Steven Chmiela (Pass/2:1), Eric-Gordan Kirchhoff (Freistoß/3:1), Eric Sellin (Ecke/4:2)

 

Ecken: 8:11

 

Gelbe Karten: Max Herrmann (52./Meckern) / Ronny Kieschke (51./Foulspiel)

 

Schiri: Steffen Herkt (Neuzelle)

Assistenten: Denny Neupert (Neuzelle), Eric Tründelberg (Wellmitz)

Zuschauer: 98
 

Mit dem 10. Sieg in Folge baut der Müllroser SV seinen Vorsprung auf Verfolger Fünfeichen auf nunmehr 9 Punkte aus. Die sind auch bitter nötig, denn die folgenden 5 Spiele trägt der MSV allesamt auswärts aus. Am 20. Spieltag empfing man auf dem Sportplatz Hohenwalder Weg den Ortsnachbarn aus Groß Lindow. Die Spiele gegen die Blau-Weißen in der Vergangenheit stets vom typischen Derbycharakter geprägt. Groß Lindow musste auf den gesperrten Fricke verzichten, Müllrose ohne den verletzten Albinus. Traumstart für die Gäste, Ronny Kieschke überrascht Müllroses Schlussmann Pehle bereits in der 4. Minute mit einem 30-Meter Schuss in den oberen Winkel. Der MSV kann in der Folgezeit die Spielkontrolle übernehmen und sich ein Plus an Ballbesitz und Torchancen erarbeiten. In der 17. Minute verpasst Max Herrmann nach Vorarbeit von Sellin den Ausgleich, ebenso wie in der unmittelbar folgenden Situation Björn Koch. Nach knapp einer halben Stunde Spielzeit der verdiente Ausgleich für die Müllroser. Kirchhoff mit einem direkt verwandelten Freistoß von der rechten Seite ins lange Eck, Dieterich im Lindower Tor sieht da nicht gut aus (27.). Paul Herrmann lässt nachlässig 2 Großchancen liegen, seine Schüsse in der 35. und 44. Minute gehen knapp über das Tor. Dazwischen eine gute Gelegenheit für Krahe, Pehle aber auf dem Posten (43.). Unmittelbar vor dem Pausenpfiff dann aber doch das 2:1 für den MSV. Chmiela passt in den Strafraum, der abseitsverdächtig stehende Max Herrmann kommt nicht an den Ball, doch Bruder Paul kann aus spitzem Winkel zur umjubelten Führung einnetzen (45.). Nach dem Seitenwechsel der MSV zunächst mit mehr Aggressivität in den Zweikämpfen. Der aufgerückte Schuster hat per Kopf die Chance zum 3:1, Dieterich pariert glänzend (49.). Nach bewährtem Muster der letzten Spiele fällt in der 52. Minute dann doch das 3. Tor für Müllrose. Kirchhoff mit Freistoß auf Paul Herrmann und der per Kopf zur Müllroser 2-Toreführung (52.). 2 Minuten später vergibt Koch völlig freistehend eine weitere Großchance. Das Spiel von beiden Mannschaften wie schon in der ersten Halbzeit ideenlos vorgetragen. Mit der Einwechslung von Wesuls und Wollmach bekommen die Gäste noch einmal neuen Schwung im Spiel nach vorne. Jerome Riese verschenkt in der 67. Minute seine Einschussgelegenheit förmlich, als er freistehend an Torhüter Pehle scheitert. Wollmach nutzt in der 69. Minute das inkonsequente Abwehrverhalten der Müllroser Hintermannschaft und erzielt von der Strafraumgrenze den 2:3 Anschlusstreffer. Lindow nun am Drücker, das Spiel auf der Kippe. Der Kopfballtreffer von Koch nach Eckball von Sellin erlöst den MSV vom Druck und bringt die Vorentscheidung (78.). Beide Mannschaften haben in der Schlussphase mehrfach Gelegenheit, das Ergebnis jeweils zu ihren Gunsten zu verbessern. Doch weder P. Herrmann (81.) und Graßnick (83.) auf Müllroser Seite, noch Wollmach (90.+2) auf der Gegenseite können diese Chancen nutzen. So steht am Ende ein glücklicher, doch anhand dem Mehr an Chancen und Spielanteilen verdienter Sieg des MSV. Spielerisch blieb man unter der souveränen Leitung von Schiri Herkt manches schuldig, einzig das Ergebnis und die 3 Punkte überstrahlen dieses Manko.

 

S. Zinke