Fußball / Kreisliga 08/09 / 20. Spieltag:

 

 

Müllrose - Sportplatz Hohenwalder Weg - 21.03.2009 - 14.00 Uhr

 

Müllroser SV 98 - 1. FC Fürstenberg  2:1 (1:0)
 

Müllrose: Sven Thachenko – Steve Symonowicz, Ferdinand Gruner, Przemyslaw Karczewski, Michael Jänisch -  Sven Meidel, Steffen Graßnick (SF), Lars Käbisch - Christian Stirnat, Christopher Sagert, Dennis Albinus (79. Patrick Semmler) ; Trainer: Reinhard Löhnert; Betreuer: Klaus Graßnick

 

Fürstenberg: Jens Geiger – René Werner - Pierre Eichner (60. Billy Böhmer), Sebastian Dotzek, Marcus Böttcher (46. Thomas Schadow) - André Baumgarten, Jan Swiers (SF), Sebastian Schulze, Paul Rabe (74. Manuel Pintsch) - Marcel Prüfert, Nico Anders ; Trainer: Jens Geiger, Thomas Dotzek

 

Tore: 1:0 Christopher Sagert (31.), 2:0 Christian Stirnat (47.), 2:1 Manuel Pintsch (76.)
 

Assists: Sven Meidel (Flanke, 1:0), Steffen Graßnick (Pass, 2:0), Dennis Albinus (Pass, 2:0)

 

Ecken: 7:4

 

Gelbe Karten: - / Sebastian Schulze, André Baumgarten, Thomas Schadow

 

Schiri: Thomas Reipen (Frankfurt)

Assistenten: Günter Daske (Frankfurt), Michel Rieckmann (Groß Lindow)

Zuschauer: 40
 

In einem erst zum Schluss spannenden Kreisligaspiel bestätigt der Müllroser SV mit einem 2:1 (1:0) Sieg seine Heimstärke und schickt die Gäste aus Fürstenberg an das Tabellenende. Der FC mit starkem Auftakt. In der 9. Minute setzt Nico Anders mit öffnendem Pass Sturmkollegen Marcel Prüfert glänzend in Szene. Der Müllroser Karczewski wird von Prüfert überlaufen, der abschließende Schuss geht allerdings knapp am langen Pfosten vorbei ins Aus. Auch die nächste Großchance haben die Gäste. Nach Freistoß von Kapitän Swiers verpasst erneut Prüfert mit einem Kopfball die Führung (14.). Erst nach etwa 20 Minuten kann Müllrose die Spielkontrolle übernehmen und selbst torgefährlich werden. Nach Flanke von Sven Meidel unterschätzt Fürstenbergs Torhüter Geiger den Ball, Sagert am langen Pfosten erzielt per Kopf das Müllroser 1:0 (31.). Keine 60 Sekunden später erzwingt Dennis Albinus mit beherztem Nachsetzen ein unerlaubtes Rückspiel im Strafraum der Gäste. Den indirekten Freistoß am Fünfmeterraum vergibt Karczewski dann aber überhastet. Nach den vergebenen Chancen und dem Rückstand von Fürstenberg kaum noch torgefährliche Aktionen. Nach sehenswertem Doppelpass zwischen Albinus und Graßnick hat Müllrose die Chance zum 2:0, der erfolgreiche Abschluss fehlt allerdings (42.). Sven Thachenko rettet die knappe Führung in die Pause, als er nach Freistoß von Werner mit einem Reflex klären kann (43.). Kurz nach Wiederanpfiff die vermeintliche Vorentscheidung für die Gastgeber. Graßnick setzt sich im Zweikampf gegen Eichner durch und kann Dennis Albinus auf der linken Seite freispielen. Dessen Hereingabe verwertet Christian Stirnat zum 2:0 (47.). Die Antwort des FCF 4 Minuten später, doch der an diesem Tag gut aufgelegte Thachenko klärt gegen Sebastian Schulze. Für Müllrose ergeben sich nun zunehmend mehr Freiräume, doch die ungenügende Abstimmung der 3 Sturmspitzen untereinander verhindert ein ums andere Mal einen erfolgreichen Abschluss. Zudem sind Dennis Albinus und Christian Stirnat die fehlende Wettkampfpraxis deutlich anzumerken. Fürstenberg scheint sich fast dem Unvermeidbaren hinzugeben, doch ein direkt verwandelten Freistoß des kurz zuvor eingewechselten Pintsch bringt in der 76. Minute den 1:2 Anschluss. Müllrose zittert sich förmlich zum Schlusspfiff gegen nun mit aller Macht drängende Gäste. Fürstenberg hat durch Prüfert (83.) und Pintsch (89.) die Möglichkeiten zum Ausgleich, doch die Abschlüsse sind zu halbherzig, ohne die notwendige Durchschlagskraft. Kurz nach dem Abpfiff des etwas kleinlich pfeifenden Schiri Reipen wird nach Bekanntwerden der anderen Spielergebnisse klar, das der 1. FC Fürstenberg - immerhin Kreismeister 2004 - auf den 16. Tabellenplatz zurückfällt. Der MSV klettert auf Platz 5, kann diesen am nächsten Wochenende im Spiel gegen den Tabellennachbarn BSV Guben Nord II (6.) festigen. Allerdings ist der MSV seit 6 Auswärtsspielen sieglos, erreichte lediglich ein 2:2 Remis gegen Blau-Weiß.
 

S. Zinke