Fußball / Kreisliga / 19. Spieltag:

 

Müllrose - Sportplatz Hohenwalder Weg - 17.03.2007 - 15.00 Uhr

 

Müllroser SV 98 - 1. FC Guben II  1:2 (1:0)
 

Müllrose: Marko Hinz - Sebastian Bertram, Christopher Fuhrmann, Ferdinand Gruner, Carsten Luka - Ronny Schulze (SF), Sven Meidel (67. Michael Jänisch) - Lars Käbisch (61. Steve Symonowicz), Dennis Albinus - Steffen Graßnick, Ronny Müller (46. Paul Herrmann); Trainer: Reinhard Löhnert; Betreuer: Klaus Graßnick
 

Tore: 1:0 Steffen Graßnick (22.), 1:1 René Kassube (64.), 1:2 Christian Tscheppan (84.)

Schiri: Detlef Bramburger (Frankfurt/O.)

Zuschauer: 55
 

Enttäuschung pur bei den Schlaubetalern, denn durch die unerwartete zweite Heimniederlage hat der Spitzenreiter Eintracht nun einen kaum noch einholbaren 12-Punkte-Vorsprung auf den Tabellenzweiten. Dabei begannen die Müllroser nicht nur energisch, sondern sie holten -zunächst sogar ohne ihren in Muckrow angeschlagenen Torjäger Herrmann- reihenweise klare Torchancen heraus. Überfällig deshalb das sehenswerte Kopfballtor zum 1:0 durch Graßnick (22.), dem ein Meidel-Eckstoß und eine Kopfballverlängerung von Fuhrmann vorausging. Diese Führung konnte trotz mehrerer kreuzgefährlicher Eckstöße von Meidel aber nicht ausgebaut werden, auch weil der durchweg nicht überzeugende Frankfurter Schiedsrichter den Müllrosern einen Foulstrafstoß versagte, als Graßnick im Gästestrafraum umgesäbelt worden war (35.), aber ebenso, weil die Einheimischen aus günstigen Positionen mehrfach das Gubener Tor nicht trafen (Graßnick, Müller, Albinus). Was zu befürchten war, trat deshalb ein: die knappe Pausenführung sollte am Ende nicht reichen. Vor allem, weil der MSV im zweiten Spielabschnitt nachließ, kaum noch gefährliche Aktionen zustande brachte und der eingewechselte, sofort eng bewachte Herrmann nicht wie erhofft zum Zuge kam. Und als er dann doch einmal freie Bahn hatte, wurde er im Strafraum rüde umgerissen, aber Schiri Bramburgers Trillerpfeife blieb auch hier stumm (82.). Letztlich witterte die Gubener Landesliga-Reserve immer mehr Morgenluft, so dass sie nach Kassubes vorangegangenem 1:1- Ausgleichstor (64.) -der Torschütze kam fast mühelos an Innenverteidiger Fuhrmann vorbei- auch noch aus allerdings abseitsverdächtiger Position den 1:2-Siegtreffer durch Tscheppan landen konnte (84.). Ein enttäuschter Trainer Löhnert: "Es zeigte sich heute wieder, dass wir trotz unseres guten Tabellenplatzes keine Spitzenmannschaft sind, denn sonst hätten wir trotz der versagten zwei Elfmeter dieses Spiel und gegen diesen in der Hinrunde klar bezwungenen Gegner nicht verloren".
 

W.Eger