Fußball / Kreisliga 07/08 / 18. Spieltag:

 

 

Frankfurt - Sportplatz Im Sande - 01.03.2008 - 12.45 Uhr

 

SV Preußen Frankfurt II - Müllroser SV 98  2:1 (1:0)
 

Müllrose: Marko Hinz - Ronny Schulze - Steve Symonowicz, Christopher Fuhrmann, Ferdinand Gruner - Steffen Graßnick, Sebastian Bertram (46. Sven Meidel), Marcel Molus, Lars Käbisch (76. Ronny Müller) - Paul Herrmann (SF), Dennis Albinus ; Trainer: Reinhard Löhnert; Betreuer: Klaus Graßnick

 

Tore: 1:0 Maik Hauke (28.), 2:0 Robert Vogel (46.), 2:1 Sven Meidel ( 54.)

 

Assists: Marcel Molus (Freistoß, 2:1), Christopher Fuhrmann (Kopfball, 2:1)

 

Gelbe Karten: Lars Käbisch, Ferdinand Gruner, Steffen Graßnick, Paul Herrmann, Marcel Molus / Denis Bramburger, Steffen Hahn, Marco Bramburger
 

Schiri: Sven Lesaar (Frankfurt)

Assistenten: Christian Jahn (Frankfurt), Edgar Folgert (Frankfurt)

Zuschauer: 35
 

Beide Mannschaften sprachen sich zu Beginn gegen eine Austragung des Spiels aus, Schiedsrichter Lesaar bestand darauf. Im Nachhinein eine schlechte Entscheidung aus Sicht des Müllroser SV und auch der Platzwart der Preußen dürfte alles andere als glücklich sein. Doch beide Mannschaften mit den selben Spielbedingungen, keiner hatte einen Vorteil. Im Vorjahr gab es am letzten Spieltag eine 4:7 Packung für die Gäste aus Müllrose. Diesmal fiel die Niederlage mit 1:2 (0:1) zwar weniger deftig aus, ist aber im Hinblick auf die Tabelle weitaus schmerzhafter. In der ersten Spielhälfte gab es für den MSV keine nennenswerte Torchance. Die Mannschaft fand überhaupt nicht in die Zweikämpfe und damit in das Spiel. Preußen lauffreudiger, schuf dadurch ein beständiges Übergewicht an Spielern in Ballnähe. Die Müllroser standen viel zu weit von ihren Gegenspielern, waren oft nur 2. Sieger. Die erste Chance der Gastgeber allerdings auch erst in der 16. Minute, Marko Hinz lenkt einen Ball über die Latte. In der 18. Minute Glück für den MSV als sich 2 Spieler von Preußen nach einem Eckball gegenseitig behindern. Nach gut einer halben Stunde geht Preußen mit 1:0 in Führung. Eine Hereingabe von der Grundlinie wird von Abwehr und Torhüter nicht erreicht, Preußens Maik Hauke netzt ungehindert ein. Mit diesem Resultat geht es dann auch in die Kabinen. Nach dem Wechsel kommt Sven Meidel für Sebastian Bertram, soll das Spiel im Mittelfeld beleben und Steffen Graßnick mehr Freiraum für die Offensive schaffen. Doch keine 30 Sekunden sind nach Wiederanpfiff gespielt da steht es durch Robert Vogel 2:0. Kollektiver Tiefschlaf der Müllroser Hintermannschaft. Und dennoch das Spiel der Schlaubetaler jetzt besser. Zumindest die Zweikämpfe werden energischer bestritten, der Zug zum gegnerischen Tor ist erkennbar. Doch nur durch Standardsituationen kann die Mannschaft gefährlich werden. So in der 52. Minute, als Sven Meidel nach Freistoß von Marcel Molus verpasst. 2 Minuten später dann doch der verdiente Ausgleich. Wieder Freistoß von Molus und der lange Christopher Fuhrmann setzt den Ball mit einem herrlichen Kopfball, aber an den Pfosten. Paul Herrmann scheitert im Nachschuss am Preußen-Keeper, doch im 2. Versuch trifft Sven Meidel zum Anschluss (54.). Das Spiel insgesamt bleibt schwach, dem passt sich leider auch Schiedsrichter Sven Lesaar an. Preußen kaum noch mit Torchancen versucht das Ergebnis über die Zeit zu bringen. Doch auch Müllrose ohne spielerischen Ideen, ohne Überraschungen. In der 65. Minute fällt Paul Herrmann der Ball vor die Füße, für Torhüter Bramburger ist der Schuss aus Nahdistanz kein Problem. Vorausgegangen war ein Einwurf von Steffen Graßnick mit anschließender Kopfballverlängerung von Marcel Molus. Nach einem Foul an Dennis Albinus im Strafraum fordern die Müllroser vehement Strafstoß, doch Lesaar lässt weiterspielen (68.). So rinnt die Zeit davon, das Spiel wird ruppiger. Insgesamt gibt es 8 gelbe Karten, davon 5 für die Gäste. Auch die berühmte Brechstange und 5 Minuten Nachspielzeit helfen nicht mehr den greifbaren Punkt zu erkämpfen. Insgesamt der Sieg des SV Preußen nicht unverdient, kaum ein Müllroser erreichte Normalform. Die kämpferische Steigerung in der 2. Halbzeit spricht für die Moral der Mannschaft, spielerisch war die Leistung wie das Wetter - mehr als bescheiden.

Am nächsten Wochenende empfängt man zu Hause die vom Abstieg bedrohte Mannschaft von Groß Muckrow.

 

S. Zinke

 

+++ Splitter +++

 

Gegen den FC Groß Muckrow gab es bisher 7 Vergleiche. 3 Müllroser Siegen stehen 3 Remis und 1 Niederlage gegenüber. Das Torverhältnis lautet 13:10 für Müllrose. Alle 3 Heimspiele wurden gewonnen (9:4 Tore) In der letzten Saison gewann der MSV zu Hause vor 112 Zuschauern mit 6:4 (3:2). Die Tore schossen Marcel Molus, Paul Herrmann (2), Steffen Graßnick und Ferdinand Gruner (2).