Fußball / Kreisliga / 17. Spieltag:

 

Müllrose - Sportplatz Hohenwalder Weg - 16.12.2006 - 13.00 Uhr

 

Müllroser SV 98 - 1. FC Fürstenberg  5:0 (2:0)
 

Müllrose: Michael Zentner - Sebastian Bertram, Ferdinand Gruner, Christopher Fuhrmann, Carsten Luka (64. Marco Möbius) - Ronny Schulze - Sven Meidel (82. David Pehle), Michael Jänisch - Paul Herrmann (SF) - Steffen Graßnick, Ronny Müller (82. Pascal Liebig); Trainer: Reinhard Löhnert; Betreuer: Klaus Graßnick
 

Tore: 1:0 Paul Herrmann (20.), 2:0 Carsten Luka (26.), 3:0 Ronny Schulze (58.), 4:0 Ronny Müller (68.), 5:0 Steffen Graßnick (79.)
 

Gelbe Karte: Christopher Fuhrmann


Schiri:
Patrick Kleeberg (Frankfurt/O.)
Zuschauer: 35
 

Mit ihrem dritthöchsten Saisonsieg verabschiedeten sich die Müllroser in die Winterpause, so dass sie dann im März als Tabellenzweiter in die Fortsetzung der Rückrunde gehen werden. Die Höhe des Heimerfolgs überraschte, aber die Fürstenberger präsentierten sich im Erholungsort nach ihrem Vorwochensieg gegen Post unerwartet ziemlich harmlos. Zudem hatte sie MSV-Trainer Reinhard Löhnert in diesem Spiel unter die Lupe genommen, Schwachstellen erkannt und deshalb seine Mannschaft offensiver als zuletzt ausgerichtet. Die Marschroute ging von Anfang an auf, denn schon zu Beginn hatte der MSV durch Paul Herrmann (3.) und Ronny Müller (12.) klare Einschussmöglichkeiten. Als danach der erstmals im Angriff aufgebotene Steffen Graßnick in die unterste Torecke zielte, war der Fürstenberger Keeper Christian Knothe ebenso zur Stelle (18.) wie kurz darauf, als er einen Meidel-Knaller gerade noch über die Querstange lenken konnte (19.). Als "Paule" Herrmann jedoch nach einem Jänisch-Eckstoß per Kopf das 1:0 erzielte (20.), gab es für den 18-Jährigen wenig auszurichten. Den Fürstenbergern, die vier weitere Achtzehnjährige in ihren Reihen hatten, stand dann das Glück zur Seite, weil Herrmann zweimal die Kugel an den Pfosten hämmerte, aber als der Kreisligatorschützenbeste maßgerecht für seinen aufgerückten Außenverteidiger Carsten Luka auflegte, besorgte dieser per Kopf den 2:0-Pausenstand (26.). Lediglich Sebastian Schulze per Kopf und der für seinen verletzten Kapitän frühzeitig eingewechselte Sebastian Böhme mit knallhartem Schuss prüften bis dahin den selten beschäftigten, reaktionsschnellen MSV-Schlussmann Michael Zentner. Nach Wiederbeginn steuerten die weiter gefällig spielenden Schlaubetaler einem ungefährdeten Sieg gegen die junge Fürstenberger Mannschaft entgegen, die zwar wieder ohne André Keipke, aber mit ihrem Spielertrainer René Werner auf der Libero-Position antraten. Folgerichtig fielen drei Müllroser Nachpausentreffer. So drückte nach einem Müller-Eckstoß Routinier Ronny Schulze den Ball per Kopf zum 3:0 ins Gäste-Tor (58.), Müller selbst besorgte nach einer Kopfballvorlage Herrmanns das 4:0 (68.), und nach einer Möbius-Ecke traf der durchweg auffällige Steffen Graßnick zum 5:0-Endstand (79.). Weil Böhme auf der Gegenseite kurz vorher nur den Pfosten des MSV-Kastens getroffen hatte, reichte es für die Altstädter, wie beim Hinspiel, nicht einmal zum Ehrentor.

 

W.Eger