Landesklasse Ost 11/12 / 11. Spieltag

 

Wriezen - Stadion am Bockberg - 05.11.2011 - 14:00 Uhr

 

         
    FSV Blau-Weiß Wriezen vs. Müllroser SV 98 6:2 (2:0)    
         
 

Wriezen: Robert Rosenfelde - Stefan Bröker - Sebastian Juhre, Michel Leue (SF) - Daniel Stein (46. Christian Heinze), Matthias Krüger, Johannis Radig, Henrik Post (76. Christian Wegner) - Christian Klasse - David Lehmann, Marcel Matthias (87. Florian Pekrul) ; Trainer: Uwe Riedler, Christian Wegner

 

Müllrose: Adolf Kampioni - Steve Symonowicz (63. Sebastian Tiedge), Tobias Karge, Christopher Fuhrmann (22. Eric Sellin), Oliver Müller - Martin Schuster, Eric-Gordan Kirchhoff - Björn Koch, Steffen Graßnick, Max Herrmann (46. Steven Chmiela) - Paul Herrmann (SF) ; Trainer: Ronny Schulze; Co-Trainer: Michael Jänisch; Betreuer: Klaus Graßnick

 

 

 

Tore: 1:0, 2:0 Marcel Matthias (5., 15./Kopfball), 2:1 Steffen Graßnick (48.), 3:1 Marcel Matthias (50.), 3:2 Martin Schuster (59.), 4:2, 5:2 Marcel Matthias (64./Kopfball, 73.), 6:2 Christian Wegner (86.)

 

Ecken: 4:8

 

Assist: Björn Koch (Flanke/2:1), Oliver Müller (Flugball/3:2)

 

Gelbe Karten: - / Steve Symonowicz (33./Foulspiel), Björn Koch (63./Meckern), Eric-Gordan Kirchhoff (70./Foulspiel), Paul Herrmann (80./Unsportlichkeit)

 

Schiri: Tobias Collin (Templin)

Assistenten: Anne-Frieda Reinke (Prenzlau), Hans-Georg Krumrey (Prenzlau)

Zuschauer: 105
 

Vor fast 20 Jahren trafen Wriezen und Müllrose letztmalig in einem Punktspiel aufeinander. Am 16.05.1992 gewann der Müllroser SV in der damaligen Bezirksliga Frankfurt in Wriezen mit 2:1, die Tore erzielten Karsten Schmidt und Thomas Giertz. Müllroses Trainer Ronny Schulze - damals für den MSV spielend - musste bereits vor der Partie auf Gruner und Berg verzichten, konnte aber auf den zuletzt gelb gesperrten P. Herrmann zurück greifen. Bereits in der 5. Minute gehen die Gastgeber mit 1:0 in Führung, Marcel Matthias schließt eine Freistoßkombination erfolgreich ab. Wriezens Keeper Rosenfeld bewahrt sein Team anschließend mit 2 Glanzparaden vor einem Gegentreffer. Zunächst scheitert Koch nach Pass von M. Herrmann (9.), fünf Minuten später klärt Rosenfeld gegen Paul Herrmann (14.). Wriezens 1. Eckball in der 15. Minute bringt das überraschende 2:0, Matthias ist per Kopf zur Stelle. Max Herrmann verpasst danach den Anschlusstreffer, Rosenfeld mit starkem Spiel (21.). Der beste Wriezener in dieser Halbzeit klärt auch gegen Paul Herrmann in der 30. Minute. Pech dann für Müllrose, das ein Distanzschuss von Graßnick nur die Latte touchiert (32.). Zur Pause 7:2 Ecken und 6:2 Torchancen - allein das Ergebnis sprach gegen den Aufsteiger. Nach dem Seitenwechsel fällt in der 48. Minute der längst verdiente Anschlusstreffer für den MSV. Koch setzt sich an der rechten Seite durch und Steffen Graßnick kann von der Strafraumgrenze das 1:2 erzielen. Doch ein Konter des FSV nur 120 Sekunden später wirft die Gäste wieder zurück - 3:1 durch Matthias in der 50. Minute. Es folgt die stärkste Phase des Müllroser SV. Lohn ist das 2:3 in der 59. Minute, Martin Schuster schließt nach Vorarbeit von Müller erfolgreich ab. Der MSV kurz davor das Spiel zu kippen, Wriezen sichtlich beeindruckt. Blau-Weiß zeigt jedoch eine an diesem Tag bemerkenswerte Effektivität vor dem gegnerischen Tor, Marcel Matthias stellt mit dem 4:2 in der 64. Minute den alten 2-Tore Abstand wieder her. Von diesem erneuten Rückschlag erholen sich die Schlaubetaler nicht mehr, Wriezen hat nun mehr oder weniger leichtes Spiel. Nach einem Pfostentreffer in der 72. Minute erhöht Matthias auf 5:2 (73.) und der eingewechselte Christian Wegner kurz vor Schluss auf 6:2 (86.). Das Ergebnis am Ende zu hoch, Müllrose bringt sich einmal mehr selbst um den Lohn des gezeigten Einsatzes. In der Offensive lässt man zu viele gute Einschussgelegenheiten liegen, die entscheidenden Zweikämpfe werden nicht gewonnen und auf der Torwartposition ist man derzeit nicht konkurrenzfähig besetzt. Die Spiele gegen Groß Muckrow (A) und Dynamo Eisenhüttenstadt (H) werden zeigen, ob sich die Mannschaft diesen Defiziten stellen kann.

 

 

S. Zinke