Fußball / Kreisliga 09/10 / 11. Spieltag:

 

 

Wiesenau - Sportplatz - 07.11.2009 - 13.30 Uhr

 

SG Wiesenau 03 - Müllroser SV 98  9:0 (4:0)
 

Wiesenau: Rene Fricke – Mirko Triebke (SF) – Sergej Pavlenko, Axel Bickenbach, Pierre Schulz (73.Paul Schulz) -  Benjamin Genz (73. Florian Netzel), Marcin Wojtasiak, Slawomir Szczepanski (81. Kamil Mazur), Markus Schulz - Lars Fechner, Martin Greiner ; Trainer: Dirk Wiemer, Thomas Hammer

 

Müllrose: David Pehle – Marko Möbius – Eric-Gordan Kirchhoff (61. Florian Apel), Ferdinand Gruner (19. Dennis Albinus), Eric Sellin – Michael Jänisch, Steffen Graßnick (SF) - Philipp Düvier, Przemyslaw Karczewski, Dario Bossan (81. Peer Schott) – Christopher Sagert ; Trainer: Reinhard Löhnert; Co-Trainer: Ronny Schulze; Betreuer: Klaus Graßnick

 

Tore: 1:0 Marcin Wojtasiak (2.), 2:0 Mirko Triebke (4./FE), 3:0 Lars Fechner (13.), 4:0 Slawomir Szczepanski (17.), 5:0 Martin Greiner (55.), 6:0 Lars Fechner (58./HE), 7:0 Martin Greiner (59.), 8:0 Benjamin Genz (71.), 9:0 Kamil Mazur (83.)

 

Gelbe Karten: keine

 

Schiri: Waldemar Musiol (Podelzig)

Assistenten: Christian Musiol (Podelzig), Peter Günther (Frankfurt)

Zuschauer: 60
 

Was für ein Debakel für den Müllroser SV beim momentanen Meisterschaftsfavoriten Wiesenau. Mit 0:9 (0:4) kommen die Schlaubetaler unter die Räder, es hätte durchaus noch deftiger werden können. Das Spiel praktisch nach 17 Minuten entschieden, die offensivstarken Gastgeber führte da bereits mit 4:0. Das Spiel verflachte dann bis zur Halbzeitpause, was dem Spielstand aus Müllroser Sicht wohl eher entgegen kam. Nach dem Seitenwechsel stellten die Nulldreier mit 3 Toren innerhalb von 4 Minuten die Weichen zur historisch höchsten Niederlage des MSV in den letzten 20 Jahren (bisher standen jeweils ein 0:7 gegen (H) Viktoria II 08/09 und gegen (A) BSC Süd 97/98 zu Buche).  In der 55. Minute verschätzt sich Graßnick nach weitem Abschlag von Fricke, Greiner nimmt dankend an. Wenig später sieht Assistent Günther ein absichtliches Handspiel von Kirchhoff im Strafraum, Fechner verwandelt den Strafstoß provokant lässig. Sekunden später ist erneut Greiner zur Stelle, Müllrose scheint gedanklich nicht mehr auf dem Platz. Das herrliche 8:0 durch Genz (71.) und das 9:0 des kurz zuvor eingewechselten Mazur (83.) da fast folgerichtig. In der 68. und 74. retten Apel bzw. Graßnick für den bereits geschlagenen Pehle zudem noch kurz vor der Linie. Der MSV mit 9 Gegentoren letztendlich gut bedient, die einzige Torchance der Schlaubetaler durch einen Pfostenschuss von Karczewski in der 56. Minute. Müllrose an diesem Tag klar unterlegen, der schnelle und deutliche Rückstand in den Anfangsminuten wohl spielentscheidend. Das Schiri Waldemar Musiol an diesem Tag ohne gelbe Karten auskam mag auf den ersten Blick für die faire Zweikampfgestaltung beider Mannschaften sprechen, letztendlich lies Wiesenau den Ball laufen und die Müllroser liefen hinter her. Ein bitterer Tag für Mannschaft und Fans des MSV. Es folgen die 3 Heimspiele gegen Groß Muckrow, Preußen II und Groß Lindow.

 

S. Zinke