Fußball / Kreisliga 08/09 / 10. Spieltag:

 

 

Müllrose - Sportplatz Hohenwalder Weg - 01.11.2008 - 13.30 Uhr

 

Müllroser SV 98 - Post SV Frankfurt  1:3 (1:1)
 

Müllrose: David Pehle – Ronny Schulze (63. Dennis Albinus) - Fabian Damm (80. Marko Möbius), Lars Käbisch. Michael Jänisch - Ferdinand Gruner - Steffen Graßnick, Przemyslaw Karczewski, Sven Meidel - Christopher Sagert (73. Marko Blume), Christian Stirnat ; Trainer: Reinhard Löhnert; Betreuer: Klaus Graßnick

 

Tore: 0:1 Till Schröder (26.), 1:1 Steffen Graßnick (30.), 1:2 Till Schröder (71.), 1:3 Patrick Dorenburg (87.)

 

Assists: Przemyslaw Karczewski (Vorlage, 1:1)

 

Ecken: 3 (MSV) : 2 (Post)

 

Gelbe Karten: Fabian Damm, Christian Stirnat, Przemyslaw Karczewski, Ronny Schulze / Marco Müller, Benjamin Genz

 

Schiri: Bernd Gericke (Stremmen)

Assistenten: Michael Reimann (Beeskow), Amadeus Müller (Buckow)

Zuschauer: 150
 

Vorbei die Zeiten, als der Post SV Frankfurt als ausgemachter Lieblingsgegner der Müllroser galt. Wie im Vorjahr unterliegt der MSV zu Hause mit 1:3 (1:1). Vor allem in der ersten Halbzeit war es ein gutes Kreisligaspiel, im zweiten Spielabschnitt konnten beide Mannschaften nicht ganz daran anknüpfen. Bis zum Schlusspfiff war die Begegnung jedoch heiß umkämpft und spannend. Der MSV legt los wie die Feuerwehr. Keine 10 Sekunden gespielt und Stirnat und Sagert scheiterten beide nach gutem Zusammenspiel. Auch die nächste Chance gehört den Platzherren, doch auch die Gelegenheit nach einem Konter über Stirnat und Graßnick wird vergeben. Man merkt beiden Mannschaften den Respekt voreinander an. Besonders im Mittelfeld gibt es kaum Platz, stehen die Akteure beider Mannschaften eng bei ihren Gegenspielern. Nach der Anfangsoffensive der Müllrose übernimmt Post die Spielkontrolle und erhöht zunehmend den Druck auf das Tor von David Pehle. Der Müllroser Torhüter hat in der 23. Minute Glück, als der alleine in den Strafraum eindringende Schröder am Tor vorbei schießt. 3 Minuten später muss Pehle dann doch den Ball aus dem Netz holen. Der quirlige Schröder kann trotz Bedrängnis einen Kopfball aus 5 Metern versenken (0:1). Die Antwort des MSV spektakulär folgt unmittelbar. Karczewski spielt den Ball aus dem Mittelfeld hoch auf rechts in den Strafraum und Graßnick nimmt den Ball volley und katapultiert ihn förmlich ins Netz zum 1:1 Ausgleich (30.). Nach Freistoss von Karczewski fast das 2:1 für Müllrose, Post-Keeper Labs kann einen Fallrückzieher von Sagert mit letztem Einsatz entschärfen. Der MSV gestaltet das Spiel nach dem Ausgleich offen und so geht es mit einem leistungsgerechten Remis in die Kabinen. Die erste Gelegenheit für Post nach dem Seitenwechsel in der 49. Minute. Pehle diesmal auf dem Posten, kann einen Kopfball von Schröter parieren. Das Spiel weiterhin sehr intensiv, findet vor allem zwischen den Strafräumen statt. So fällt dann das 2. Tor für die Gäste etwas überraschend. Lars Käbisch mit einer unglücklichen Abwehraktion, Schröder der Nutznießer (1:2, 71.). Müllrose erhöht daraufhin den Druck, kommt aber gegen die von Kosterra gut organisierte Abwehr kaum zu Torchancen. Es dauert bis zur 80. Minute, ehe der eingewechselte Albinus mit einem Schuss aus der Drehung Torhüter Labs zu einer Glanztat zwingt. Nach dem anschließenden Eckball rettet der Pfosten für Post und auch der Nachschuss geht knapp am Tor vorbei. Es war die letzte Großchance für die Schlaubetaler. Den Schlusspunkt setzt der Tabellenzweite aus Frankfurt. Nach Freistoß von der linken Seite ist Dorenburg zur Stelle und nickt aus 5 Metern ein. Wie schon beim ersten Gegentor bleibt Müllroses Schlussmann Pehle passiv auf der Linie - die Leistung beider Torhüter heute durchaus Spielentscheidend. Der Sieg der Gäste auch wegen des besseren Chancenverwertung verdient, für Müllrose war dennoch das Remis möglich. Die Mannschaft steigerte sich klar gegenüber dem Auftritt in Gastrose, fällt aber mit der 1. Heimniederlage der Saison auf Platz 5 zurück. Das Schiedsrichtergespann aus dem Spreekreis zeigte zwar keine fehlerfreie Leistung, bevorteilte jedoch keine Mannschaft. Das die Bank des Post SV jede Aktion der Unparteiischen lauthals kommentierten musste und dabei nicht selten die Sachlichkeit vermissen ließ brachte nur unnötig Hektik ins Spiel und ist im Nachhinein betrachtet fast schon lächerlich. Am 02. Mai 2009 kann sich der Müllroser SV beim Gastspiel auf dem Sportplatz Baumschulenweg sportlich revanchieren.

 

S. Zinke