Fußball / Kreisliga 08/09 / 5. Spieltag:

 

 

Fürstenberg - Stadion Dammplatz - 20.09.2008 - 15.00 Uhr

 

1. FC Fürstenberg - Müllroser SV 98  2:7 (0:4)
 

Müllrose: David Pehle – Steve Symonowicz, Przemyslaw Karczewski, Ferdinand Gruner, Michael Jänisch – Fabian Damm (63. Marko Blume), Sven Meidel (76. Christopher Sagert) - Christian Stirnat, Steffen Graßnick (SF) (84. Martin Heidbreder) – Dennis Albinus, Patrick Semmler ; Trainer: Reinhard Löhnert; Betreuer: Klaus Graßnick

 

Tore: 0:1 Przemyslaw Karczewski (9.), Patrick Semmler (34.), 0:3, 0:4 Christian Stirnat (36., 39.), 1:4 Sven Menzel (56.), 1:5 Sven Meidel (58.), 2:5 Alexander Lehmann (70.), 2:6 Steve Symonowicz (77.), 2:7 Marko Blume (84.)

 

Assists: Steffen Graßnick (Flanke, 0:2), Dennis Albinus (Eckball, 0:3), Przemyslaw Karczewski (Freistoß, 0:4), Dennis Albinus (Doppelpass, 1:5), Marko Blume (Eckball, 2:6), Christopher Sagert (Pass, 2:7)

 

Ecken: 13 (Fürstenberg) : 5 (MSV)

 

Gelbe Karten: Stefan Neumann / Sven Meidel, David Pehle

 

Schiri: Holger Böker (Guben)

Assistenten: Steffen Groll (Guben), Hans-Joachim Schwan (Guben)

Zuschauer: 48
 

Beide Mannschaften mit Aufstellungssorgen, so musste Müllroses Trainer Löhnert mit Schulze, Käbisch und Fuhrmann auf die zentrale Achse seiner Hintermannschaft verzichten. Das Spiel anfangs von Standarts bestimmt. Und eine dieser Möglichkeiten nutzt der Müllroser Karczewski bereits in der 9. Minute, sein Freistoß aus 25 Metern findet den Weg an der Mauer vorbei ins Fürstenberger Tor. Auf der Gegenseite entschärft MSV-Keeper Pehle einen von Jan Swiers getretenen Freistoß mit Bravour (12.). Das war es dann aber auch mit den Fürstenberger Chancen in der ersten Halbzeit. Müllrose bestimmte nun das Spiel. Fast das 0:2 in der 17. Minute, doch der agile Semmler trifft nach Stirnat-Einwurf nur den Pfosten. Die Gäste entscheiden dann das Spiel innerhalb von 5 Minuten mit 3 Toren. In der 34. Minute eine Flanke von Graßnick, der abgewehrte Ball trifft Semmler am Kopf und geht ins Tor. Nach Ecke von Albinus ist Stirnat mit dem Kopf zur Stelle (36.), 3 Minuten später erzielt der selbe Spieler nach Freistoß von Karczewski das 0:4 (39.). Unmittelbar nach dem Seitenwechsel 2 Riesenchancen für Müllrose. Doch sowohl Albinus (48.) als auch Graßnick (49.) lassen diese ungenutzt. Dann bringt die Müllroser Hintermannschaft die Fürstenberger kurzzeitig ins Spiel zurück. Der Ball wird am eigenen Strafraum verloren, Sven Menzel überwindet aus 16 Metern Torhüter Pehle (56.). Zwar gelingt Sven Meidel nach Doppelpass mit Albinus das postwendende 1:5 (58.), doch das Spiel der Schlaubetaler nun alles andere als überzeugend. Alexander Lehmann erzielt in der 70. Minute den 2. Fürstenberger Treffer. Das Müllroser Mittelfeld nachlässig im Defensivverhalten, die Abwehr mit Problemen in der Zuordnung. Es ist wohl allein der fehlenden Fürstenberg Durchschlagskraft zuzuschreiben, das es nicht zu weiteren Toren kommt. Der MSV fängt sich aber wieder. Vergibt Albinus noch seine Chancen (73. und 77.), gelingen Symonowicz (77.) und Blume (84.) die Treffer zum 2:6 bzw. 2:7. Ein in dieser Höhe überraschender Auswärtserfolg des Müllroser SV. Trainer Reinhard Löhnert nicht zufrieden, spricht von einer "durchschnittlichen Leistung" seiner Mannschaft. Und in der Tat, mit einer besseren Chancenverwertung und einer konzentrierteren Abwehrleistung hätte man Gastgeber Fürstenberg durchaus noch deutlicher bezwingen müssen. Der FCF bemüht (13:5 Ecken), im Abschluss aber zu oft harmlos und mit wenig Biss. Zwar gab sich die Mannschaft nie völlig auf, konnte aber den Schlaubetalern nur etwa 20 Minuten in der 2. Halbzeit wirklich gefährlich werden. Auf Fürstenberger Seite überzeugten zunächst Paul Rabe, später auch Alexander Lehmann. Bester Müllroser war Przemyslaw Karczewski, der diesmal aus der Abwehr heraus das Spiel seiner Mannschaft bestimmte. Am nächsten Samstag kommt es zur Revanche für das verlorene Pokalfinale im Mai diesen Jahres. Um 15:00 Uhr empfängt man die Reserve des BSV Guben Nord. Bis dahin verbleibt der MSV auf einem erfreulichem 5. Tabellenplatz.

 

S. Zinke