Fußball / Kreisliga 08/09 / 4. Spieltag:

 

 

Müllrose - Sportplatz Hohenwalder Weg - 13.09.2008 - 15.00 Uhr

 

Müllroser SV 98 - SV Blau-Weiß Frankfurt  4:1 (2:1)
 

Müllrose: David Pehle – Ronny Schulze – Steve Symonowicz, Lars Käbisch (74. Marko Blume), Przemyslaw Karczewski - Christian Stirnat, Christopher Fuhrmann, Sven Meidel - Steffen Graßnick (SF) - Christopher Sagert (24. Michael Jänisch), Patrick Semmler ; Trainer: Reinhard Löhnert; Betreuer: Klaus Graßnick, Steve Augenreich

 

Tore: 1:0 Christopher Sagert (10.), 1:1 Tommy Hamgart (38.), 2:1 Christian Stirnat, 3:1 Christopher Fuhrmann, 4:1 Patrick Semmler

 

Assists: Steffen Graßnick (Freistoß, 2:1), Steve Symonowicz (Flanke, 3:1), Sven Meidel, Steffen Graßnick (Kombination, 4:1)

 

besonderes Vorkommnis: Steffen Graßnick (MSV) scheitert in der 61. Minute mit einem Foulelfmeter an Torhüter Thomas Seifert (Blau-Weiß)

 

Ecken: 14 (MSV) : 4 (BW)

 

Gelbe Karten: - / Falko Stettnisch

 

Schiri: Klaus Schneider (Guben)

Assistenten: Gerald Heldt (Frankfurt), Hans-Joachim Schwan (Guben)

Zuschauer: 70
 

Dem Müllroser SV gelingt mit dem 2. Heimsieg in Folge ein gelungener Saisonstart, Gegner Blau-Weiß Frankfurt scheint der wohl schwersten Saison seiner 15-jährigen ununterbrochenen Kreisligazugehörigkeit entgegen zu gehen. Mit 4:1 triumphiert der MSV deutlich, setzt allerdings seine vor allem in der 2. Halbzeit klaren spielerischen Vorteile nur unzureichend in Tore um. Die erste Torchance im Spiel durch den Müllroser Graßnick, Andre Gruner klärt anschließend vor dem einschussbereiten Patrick Semmler (5.). Bereits in der 10. Minute die 1:0 Führung der Schlaubetaler. Blau-Weiß Keeper Thomas Seifert und sein Vordermann Stettnisch uneins im Zusammenspiel, Christopher Sagert nimmt dankend an und schiebt den Ball in das leere Tor. Die Müllroser Chancen häufen anschließend. Sagert scheitert mit seinem Kopfball nach Freistoß von Przemyslaw Karczewski (11.), ebenso wie Christian Stirnat nach tollem Solo (15.) und Patrick Semmler mit seinem Schuss (17.). Die Gäste kommen in der 21. Minute zu ihrer ersten Torchance, Torhüter Pehle klärt mit einem Reflex über die Latte. Nach 24 Minuten muss Christopher Sagert verletzt ausscheiden. Er wird durch Michael Jänisch ersetzt, Christian Stirnat rückt aus dem Mittelfeld in die Spitze neben Semmler. Blau-Weiß gelingt es das Spiel offener zu gestalten, der MSV mit Nachlässigkeiten. Grabowski hämmert in der 27. Minute den Ball an das Müllroser Aluminium. Offenbar registrieren die Müllroser diesen erneuten Warnschuss nicht, denn in der 38. Minute erzielt Hamgart nach Hereingabe von Arlt den nicht unverdienten Ausgleich. Wichtig für das Müllroser Spiel der schnelle Ausgleich durch Christian Stirnat, der eine Freistoßvorlage von Graßnick mit dem Kopf abschließt. Fast hätte Stirnat in der 44. Minute noch das 3:1 erzielt, doch seine herrliche Direktabnahme findet nicht den Weg ins Tor. Nach dem Seitenwechsel Müllrose wieder Spielbestimmend. Keine 3 Minuten sind gespielt, da scheitert Patrick Semmler nach Hereingabe von Stirnat an Torhüter Seifert. Ein Vorstoß von Außenverteidiger Symonowicz bringt die Vorentscheidung bereits in der 58. Minute. Seine Hereingabe legt sich Christopher Fuhrmann mit der Brust vor und vollendet sicher. In der 61. Minute Foulspiel an Stirnat im Frankfurter Strafraum. Steffen Graßnick scheitert mit dem fälligen Strafstoß an Thomas Seifert, dem besten Frankfurter an diesem Tag. Von Blau-Weiß nicht mehr viel zu sehen, seltene Konter können von der Müllroser Abwehr schnell unterbunden werden. In der 73. Minute ein mustergültiges Zusammenspiel zwischen Meidel und Graßnick, das Semmler als Letzter dieser Ballstafette zum 4:1 abschließt. Stirnat (75.) und Ronny Schulze (78.) hätten mit ihren Großchancen das Ergebnis noch weiter in die Höhe schrauben können, doch es bleibt nach Abpfiff des unauffällig pfeifenden Klaus Schneider bei diesem Resultat. Blau-Weiß - heute personell arg gebeutelt - geht schweren Zeiten entgegen. Beim MSV beeindruckte vor allem das Zusammenspiel der Spitzen Semmler und Stirnat. Weniger beeindruckend die unbefriedigende Verwertung von Standarts, aus 14 Ecken konnten zu wenige gefährliche Situation geschaffen werden.

 

S. Zinke